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Kampagnen passgenau selektieren

Bestandteil einer Mailingdefinition sind zum einen die Zielgruppe und zum anderen die Zielmenge. Im Bereich Consumerprodukte sind Dimensionen wie Alter, Geschlecht, Einkommen oder Familienstatus, im B2B-Bereich Branche oder Firmengröße für die Definition einer Zielgruppe relevant. Gleichzeitig ist der Umfang der Zielmenge durch das für die Aktion zur Verfügung stehende Budget vorgegeben.

Eine andere Aufgabenstellung ist die Durchführung von Testmailings auf der Basis repräsentativer Stichproben, die Rückschlüsse auf die Treffsicherheit des Angebots liefern und so wertvolle Fragestellungen, beispielsweise zu Angebotsvarianten oder festgelegten Zielgruppen, beantworten helfen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen dann in die Hauptkampagne ein.

In all diesen Fällen ist eine einfache Selektion, wie sie von jeder Datenbank unterstützt wird, nicht ausreichend.

Denn eine optimale Selektion für eine Werbekampagne muss folgende Kriterien erfüllen:

  • Es müssen genau so viele Adressen selektiert werden, wie durch das Budget
      vorgegeben sind.
  • Die selektierten Adressen müssen dem Profil der Zielgruppe möglichst gut entsprechen.
  • Die selektierten Adressen müssen im Falle der Verwendung von Fremdlisten oder
      Mietadressen einer vorgegebenen Verteilung auf diese Listen Rechnung tragen.
  • Die selektieren Adressen müssen über alle Attribute, die nicht zur Definition der
      Zielgruppe dienen, möglichst repräsentativ verteilt sein.

Im Rahmen der Erfolgskontrolle von Direktmarketingaktionen ist es insbesondere interessant, welche Fremdlisten, beziehungsweise welche Zielgruppensegmente eine überdurchschnittlich hohe Erfolgsquote erzielen. Dafür dienen Werbecodes, die auf das Antwortmaterial aufgebracht werden und die eine Zuordnung von Rückläufern zum Mailing und zur Herkunft der Adresse ermöglichen.

DQ-Funktion split

Im Rahmen der DQ Batch Suite erfüllt die Funktion split alle diese Anforderungen. Sie integriert sich dabei nahtlos in die Abläufe der DQ Batch Suite. Vor der Adressselektion mit split dienen Datenqualitätsfunktionen wie Adressprüfung, Umzugsprüfung oder Dublettenprüfung dazu, die Verwendungsfähigkeit des vorliegenden Adressmaterials sicherzustellen. Mit der Funktion split werden dann entsprechend den Selektionskriterien für die Zielgruppen und den Mengenvorgaben, die zu verwendenden Adressen selektiert. Anschließend optimiert die Funktion ecoSort die Adressen für den kostengünstigen Versand. Auch die Erzeugung von Adressen für mehrere unterschiedliche Mailings in einem Lauf ist problemlos möglich, ebenso die Vergabe von Werbecodes für die Erfolgskontrolle. Die Funktion ecosort optimiert dann jede der generierten Mailingbestände für den Versand.

Mailing - Selektion

Kampagnen passgenau selektieren
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Aktuelles

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02.09.2010
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