Inkonsistente Kunden- und Lieferantendaten – Gefahrenquelle Nummer Eins
Jede geschäftliche Transaktion muss mit den bestehenden Embargolisten abgeglichen werden. Schwierig genug bei einem kleinen Kunden- und Lieferantenstamm, eine echte Herausforderung bei Zehntausenden oder sogar Millionen Transaktionen. Ein manueller Abgleich kostet aber zu viel Zeit und Geld. Die häufige Folge: Der Abgleich wird nur stichprobenartig oder überhaupt nicht durchgeführt, was zu fatalen finanziellen oder Haftungskonsequenzen führen kann. Und auch das Vertrauen von Partnern und Kunden leidet, wenn sich herausstellt, dass Sie mit Verdächtigen Geschäfte gemacht haben – ob absichtlich oder versehentlich. Hier drohen Umsatzverluste, die im schlimmsten Fall die Existenz Ihres Unternehmens gefährden können.
Wechselnde Embargolisten – Sicherheit ohne Gewähr
Auch die Embargolisten selbst können zu einer Herausforderung für Ihre Abgleichprozesse werden. Die regelmäßig aktualisierten Listen erfordern den permanenten Vergleich mit dem aktuellen, sich ständig verändernden Datenbestand. Und auch die Sperrlisten selbst sind nicht vor Inkonsistenzen sicher:
- Verdächtige werden mit Alias-Bezeichnungen und anderen Zusatzinformationen aufgelistet, die missverständlich sein können
- Länderspezifische Konventionen führen zu unterschiedlichen Schreibweisen, die den Abgleich erschweren
- Die Daten der Verdächtigen ändern sich von Liste zu Liste z.B. durch Umzug oder neu gewonnene Informationen
- Daten wurden vom Ersteller der Liste fehlerhaft oder missverständlich eingegeben