Datenqualität für Versicherungen

Data Quality für die Versicherungsbranche

Was bedeutet Digitalisierung für die Welt der Versicherungen?

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Digitalisierung ist in aller Munde und wird je nach Kontext sehr unterschiedlich interpretiert. In jedem Fall aber besteht Einigkeit, dass Digitalisierung weit über den Einsatz von Technologien und die Automatisierung von Prozessen hinausgeht. Unternehmen müssen sich neu erfinden, um in der digitalen Welt erfolgreich zu sein.

Erfolgreiche digitale Unternehmen (wie z.B. amazon) zeigen, welches die erfolgskritischen Faktoren sind:

  • Customer Centric: Der Kunde steht im Fokus aller Prozesse und Aktivitäten eines Unternehmens.
  • Data Driven: Die Steuerung dieser kundenzentrierten Prozesse basiert auf der Umfassenden Nutzung der verfügbaren Daten.

Bei beiden Punkten scheinen Versicherungen einen Vorsprung gegenüber anderen Branchen zu haben:

  • Die Sicherstellung der Qualität von Kundenstammdaten in einem zentralen Partnerdatensystem, in der Regel betreut durch ein dezidiertes Team ist schon seit Jahrzehnten Standard in vielen Versicherungsunternehmen.
  • Die statistische Auswertung von umfassenden Daten zur Bewertung von Schadensrisiken und zur Segmentierung von Kundengruppen mit unterschiedlichen Risikoprofilen gehört zum Kerngeschäft jeder Versicherung.
  • Tatsächlich befindet sich aber die gesamte Versicherungsbranche in einem tiefgreifenden Umbruch, dem die etablierten Systeme und Praktiken nicht mehr gerecht werden:

    • Standardangebote werden über Vergleichsportale angeboten und ausgewählt. Das führt zu erhöhtem Wettbewerb und Preisdruck.
    • Mit eigenen Portalen sprechen Versicherungen potentielle Kunden direkt an und schaffen damit neue Zugangskanäle für Daten aber auch Konflikte mit bestehenden Vertriebskanälen.
    • Die Rolle von Versicherungen verschiebt sich von der der „passiven“ Bewertung von Risiken zur aktiven Reduzierung dieser Risiken durch Prävention und Verhaltenscoaching.
    • Die Erwartung von Versicherten verschiebt sich von der „Regulierung des Schadenfalls“ hin zu umfassenden Dienstleistungen, die bei der Behebung des eingetretenen Schadens unterstützen.

Tatsächlich befindet sich die gesamte Versicherungsbranche in einem tiefgreifenden Umbruch, dem die etablierten Systeme und Praktiken nicht mehr gerecht werden.

 

Wie wirken sich diese Veränderungen auf das Kundenstammdatenmanagement in Versicherungen aus?

Das Management der Partnerdaten ist häufig immer noch produktbezogen. Interessenten, die sich über Portale registrieren aber noch keine Kunden sind, werden häufig in eigenen Systemen gespeichert. Modernes Marketing im Sinne eines Customer Journey Managements erfordert aber eine übergeordnete Sicht auf Kunden und Interessenten, idealerweise ohne bestehende Prozesse oder eine gesetzlich vorgeschriebene Trennung von Daten zu beeinträchtigen.

Während die erforderlichen Daten schon vielfach verfügbar sind, fehlt es häufig an der Fähigkeit, diese intelligent zu vernetzen, und so den (potentiellen) Kunden im Kontext seiner Beziehungen und Lebenssituation sehen zu können.

Um umfassende Services zur Behebung eines eingetretenen Schadens bereitstellen zu können, sind Partnerschaften mit entsprechenden Dienstleistern erforderlich. Damit gewinnt eine neue Gruppe von Partnern erheblich an Bedeutung, die bislang möglicherweise nicht im Fokus des Partnermanagements stand. Eine zusätzliche Herausforderung stellt dabei die Ausdehnung des Schutzes personenbezogener Daten durch die Gesetzgebung dar. Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung betont die Notwendigkeit, betroffene Personen über die über sie gespeicherten Daten zu informieren und unter bestimmten Umständen auch deren Zustimmung einzuholen. 

Der Customer Data Hub von Uniserv führt alle Informationen zu Ihren Kunden auf eine einheitliche Sicht zusammen und schafft damit das Golden Profile. Dieses ermöglicht es Ihnen, Ihre Kunden und Interessenten in ihrem Kontext zu erfassen und im Rahmen eines Customer Journey Management gezielt anzusprechen.

Wie unterstützt Uniserv Versicherungen bei der Bewältigung dieser Veränderungen?

Allianz - AXA

Der erste Schritt besteht darin, die Qualität von Kunden- und Interessentendaten direkt bei der Erfassung an allen Kontaktpunkten (z.B. auch Onlineportalen) sicherzustellen und dabei vor allem auch digitale Attribute wie E-Mail-Adressen zu berücksichtigen.

Der Uniserv Customer Data Hub erlaubt es, Profile über Kunden und Interessenten über unterschiedliche Systeme und Kanäle hinweg zu erstellen und aktuell zu halten, um so Kunden und Interessenten in ihrem Kontext zu erfassen und im Rahmen eines Customer Journey Management gezielt anzusprechen. Dazu gehören zukünftig auch vermehrt Profildaten, die mit Einverständnis der betroffenen Person aus intelligenten Geräten oder intelligenter Kleidung gewonnenen werden.

Die Verknüpfung von Adressen mit geographischen Koordinaten hilft in unterschiedlichen Bereichen: 

  • Die geographische Segmentierung von Kunden- und Risikogruppen
  • Harmonisierung von geographisch strukturierten Vertriebskanälen mit dem Vertrieb über Onlinekanäle.
  • Die geographische Organisation ergänzender Dienstleistungen

Die Prüfung gegen Firmendatenbanken und Ergänzung wichtiger Attribute ermöglicht es, potentielle Partner beim Aufbau von Netzwerken zur Bereitstellung umfassender Dienstleistungen schnell und einfach zu validieren und zu bewerten.

Der EU-DSGVO Infohub ermöglicht es, die in der EU-DSGVO enthaltenen Rechte betroffener Personen in schlanken Prozessen zu implementieren bzw. deren Umsetzung zu überwachen.

Die Data Quality Scorecard erlaubt es, den Fit-for-Use Stand der Qualität der Daten zu visualisieren, zu analysieren und kontinuierlich zu überwachen.

Fact Sheet

Customer Data Management  in der Versicherungsbranche

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Markets & Issues

Kundendatenmanagement für Versicherungen

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Fachbericht

Künstliche Intelligenz in der Versicherungsbranche

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