Fachbericht “Kundendatenmanagement und Digitalisierung im Marketing”

Stolperfallen gekonnt umgehen

„Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts!“ Dies ist mittlerweile fast schon eine Binsenweisheit, die im Marketing und auch in den Chefetagen angekommen ist. Selbst die Öffentlichkeit ist sich mittlerweile dieser Aussage, ihrer Bedeutung und Tragweite bewusst, hinterlassen wir doch alle als Privatpersonen bei praktisch jedem Schritt unsere Datenspuren bzw. bezahlen für kostenlose Dienste mit unseren Daten. Als Paradebeispiel sei hier Google genannt. Aus diesen vielen Daten und Datenspuren lässt sich marketingseitig in den Unternehmen sehr viel machen – das Stichwort ist hier „data-driven marketing“. Dazu braucht es allerdings ein professionelles Kundendatenmanagement, das mit all diesen Daten und Datenspuren, sprich Stamm- und Bewegungsdaten, umzugehen weiß. Dabei müssen Stolperfallen erkannt und vermieden werden.

  • Stolperfalle 1 – Aktionismus statt planvollem Vorgehen: Leider lässt sich immer wieder feststellen, dass sich Unternehmen von Begriffen wie „Digitale Transformation“ oder „Big Data“ blenden und in die Irre führen lassen. Der daraus resultierende Aktionismus endet oftmals in Excel-Auswertungen.
  • Stolperfalle 2 – Blinde Sammelwut statt Konzentration auf das Wesentliche: Oftmals werden alle irgendwo verfügbaren (Kunden-)Daten gesammelt und zusammengeführt. So werden Datenberge angehäuft, ohne nach ihrer Qualität und ihrem Einsatzzweck zu fragen.
  • Stolperfalle 3 – Eine Menge an Daten statt konzentriertes Wissen: Wer viele Daten sammelt, verfügt noch lange nicht über das in diesen Daten enthaltene Wissen. Damit dieses Wissen quasi „geborgen“ werden kann, müssen die Daten qualitativ hochwertig aufbereitet sein.
  • Stolperfalle 4 – Punktuelle Brandbekämpfung statt ganzheitlicher Lösung: Vielfach wird nur punktuell Abhilfe geschaffen, anstatt eines ganzheitlichen unternehmensweiten Blicks und somit unter Vernachlässigung des Gesamtzusammenhanges.

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