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Compliance Management: Mit dem Embargo-Check Geschäftsrisiken minimieren

Compliance Management: Mit dem Embargo-Check Geschäftsrisiken minimieren

Sanktionslistenprüfung ist Unternehmenspflicht

Unternehmen sind einer sich ständig wandelnden und wachsenden Vielzahl an gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen ausgesetzt. Dazu gehört beispielsweise die EU-Antiterrorismusverordnung, die regelt, dass Unternehmen keine Geschäftsbeziehungen mit verdächtigen oder terroristischen Organisationen und Personen führen dürfen. Für die Praxis bedeutet dies, dass grundsätzlich jeder Geschäftskontakt auf Übereinstimmung mit den in den Embargoverordnungen genannten Namen von Personen, Organisationen oder Einrichtungen geprüft werden muss. Werden diese Einträge nicht berücksichtigt, drohen Unternehmen harte Konsequenzen: vom Einfrieren des gesamten Firmenvermögens über die persönliche Haftung des Managements bis zur Aufnahme des Unternehmens in eine der Sanktionslisten. Außerdem kommen Folgekosten durch Rückabwicklungen, den zusätzlichen Arbeitsaufwand eigener Mitarbeiter und mögliche Schadenersatzansprüche hinzu. Wer hier leichtfertig handelt, setzt die Wettbewerbsfähigkeit oder sogar die Existenz des Unternehmens aufs Spiel.

Komplexe Embargo-Vorgaben erfordern technische Unterstützung

In der Vergangenheit richteten sich Embargo-Vorgaben lediglich gegen einzelne Staaten und bestimmte Waren- bzw. Warengruppen. Heute sind solche Sperrlisten viel detaillierter und umfangreicher. Sie betreffen weltweit einzelne Personen, Gruppen und Organisationen und greifen somit tief in die Geschäftsabläufe ein. Im Regelfall ist es für die Unternehmen nicht mehr möglich, die Embargo-Vorgaben ausschließlich durch Organisationsanweisungen manuell durchzusetzen. Allein die Kontrolle der laufenden Änderungen an den Sperrlisten verursacht einen hohen Aufwand und ist ohne technische Hilfe nahezu unmöglich. Schlechte Datenqualität erschwert den Prozess zusätzlich und kostet Zeit, Geld und Nerven. 

Effizienter Abgleich von Geschäftspartnerdaten gegen Sperrlisten 

Um die gesetzlichen Vorgaben mit minimalem Ressourcen-Aufwand zu erfüllen, wird eine Software-Lösung benötigt, die die Herausforderungen mit adressspezifischen Analysen sowie länderbasierten Regelwerken meistert und sich durch eine hohe, exakte Treffererkennung auszeichnet. Eine solche Lösung prüft über einen Batch-Prozess in regelmäßigen Abständen die eigenen Geschäftspartnerdaten auf riskante Werte. So können beispielsweise im CRM-System Übereinstimmungen mit Sperrlisten (z.B. Robinsonliste), Politically Exposed Persons (PEPs) und andere sanktionierte Personen und Unternehmen identifiziert werden. Treffer werden in den einzelnen Adressen, insbesondere den Namen, aber auch in anderen Feldern, wie dem Verwendungszweck einer Banküberweisung, gefunden.

Auch externe Datenbestände, die in das bestehende System integriert werden, können vor der Datenmigration in den Datenbestand hinsichtlich der gesetzlichen Vorgaben überprüft werden. So wird sichergestellt, dass selbst bei der Integration mehrerer heterogener Datenstämme aus verschiedenen Systemen Sanktionsbestimmungen eingehalten werden.

Mehr Sicherheit mit unserer Lösung: Uniserv embargo

Uniserv bietet Ihnen für die Sanktionslistenprüfung eine effiziente Lösung mit den beschriebenen Funktionalitäten. Mithilfe von optimierten Algorithmen bewältigt Uniserv embargo die spezifischen Anforderungen der Embargolisten, wie nur wenige vorhandene Attribute pro Eintrag – häufig existiert nur ein Name des Kunden – sowie Daten in unterschiedlichen Skripten wie Lateinisch oder Kyrillisch.

Der automatisierte Abgleich der Kundenstammdaten ist mit einzelnen Sanktionslisten oder mit einem ganzen Pool mehrerer Listen möglich. Dafür können die aktuellen Vorgaben der EU sowie des Bundesanzeigers ganz bequem direkt integriert werden.

Bevor Sie mit Uniserv embargo Ihren umfassenden Compliance-Check starten, empfiehlt es sich, den Status quo Ihrer Daten mit Uniserv Data Qualitiy Audit zu ermitteln. Denn nur eine optimale Datenqualität bietet Ihnen die Basis für den effizienten Datenabgleich gegen Sanktionlisten – und damit die Sicherheit, die Ihr Unternehmen braucht.

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