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Customer Data Platform

Anleitung zur Transparenz – so wird auch ihre Customer Data Platform zum Klassenprimus

Die Customer Data Platform, kurz CDP, ist ein relativ neues Konzept zur Konsolidierung aller im Marketing vorhandenen Daten. Ziel ist eine hoch personalisierte Kundenansprache auf Grundlage einer verlässlichen Datenbasis.

Obwohl noch recht neu hat die CDP allerdings schon recht deutlich den Weg in die Marketingabteilungen der Unternehmen gefunden. In der aktuellen Uniserv-Trendstudie Kundendatenmanagement gab immerhin gut die Hälfte der Teilnehmer an, den Begriff bereits zu kennen. Und von denjenigen, die die CDP bereits kennen, sind 55 Prozent bereits in Konzeption, Recherche bzw. haben eine CDP im Einsatz. Das ist erfreulich und auch gut so, denn klar ist, dass die CDP für das Marketing das einlösen wird, was das CRM ursprünglich versprochen hatte, aber im Enterprise-Bereich nie einlösen konnte. 

Doch bei aller Euphorie ist auf jeden Fall strategische Weitsicht geboten. Denn Customer Data Platform ist nicht gleich Customer Data Platform. Insgesamt lassen sich nämlich drei verschiedene Kategorien von CDPs unterscheiden, die Data CDP, Analytics und Engagement CDP. Der Uniserv-Kooperationspartner b.telligent hat das sehr anschaulich in seinem Beitrag „Customer Data Platforms – eine Klassifizierung“ dargestellt und herausgearbeitet.

Insofern ist gut beraten, wer sich im Vorfeld einer Einsatz- und damit konstitutiven Entscheidung seine individuellen Gedanken macht, vor allem hinsichtlich seiner unternehmensspezifischen Use Cases. Und gerade beim Thema Geschäftspartnerdaten, in dem die Zusammenführung von Daten aus mehreren Datenquellen sowie Datenbereinigung und Standardisierung den Ton angeben, ist die eingangs zuerst genannte Data CDP, wie sie auch Uniserv anbietet, das Mittel der Wahl. Und dass hier Handlungsbedarf besteht belegt einmal mehr die Trendstudie Kundendatenmanagement von Uniserv. Immerhin 62 Prozent der Befragten gaben an bzw. zu, mit der Performance und Effizienz ihres Kundendatenmanagements nicht zufrieden zu sein.

Da kann eine Data CDP erfolgreich Abhilfe schaffen. Die Data CDP ist in diesem Kontext analog einer Kundendatenbank zu sehen, weil sie innerhalb der CDP mit Standard-Konnektoren für Datenzusammenführung, Datenaggregationen, das Identitäts-Matching und die Datenpersistenz sorgt. Einige Funktionen zur Diagnose bzw. Sicherung und zum Monitoring der Datenqualität sollte die Lösung mitbringen; auf diese Weise kann bereits bei der Integration der Daten eine hohe Datenqualität innerhalb der CDP sichergestellt werden. Alternativ können bestimmte Dinge wie ein Golden Record, die Konsolidierung von Kundendaten aus verschiedenen Quellen oder auch eine persistente Datenhaltung in einem extra dafür vorgesehenen, vorgeschalteten Data bzw. Customer Hub erstellt werden.

Damit wird nochmal sehr deutlich, dass man bei der Auswahl der richtigen CDP unbedingt auf die einzelnen Kategorien von Customer Data Platforms achten muss, im präzisen Kontext der eigenen individuellen Use Cases. „One size fits all“ gilt daher hier nicht. Eher sollte das Motto lauten „Think big, decide and act focused”. In diesem Sinne – sprechen Sie uns an.