Blitzlichter

Digitalisierung und Generation Y – Werbung ist OUT – Information ist IN

Digitalisierung und Generation Y
Werbung ist OUT – Information ist IN

Wie schnöde Werbung zur werthaltigen Information für Ihren Kunden & Interessenten wird

In den Firmen ist die Digitalisierung in vollem Gange. Spannend ist, dass der Begriff „Digitalisierung“ in jedem Unternehmen etwas Anderes bedeutet. Beim Einen ist es das Einscannen einer Rechnung, beim Anderen ist es eine ausgefuchste Marketing-Automation-Lösung. Der digitale Reifegrad der Unternehmen ist also sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Schlüsselelement bei der Digitalisierung sind in jeder Organisation die Mitarbeiter. Heute wachsen in den Unternehmen neue Entscheider aus der Generation Y heran. Wenn diese auch noch nicht am Drücker sitzen, treffen sie jedoch oftmals eine Vorauswahl für künftige Projekte und dienen als „Entscheidungs-Firewall“, die es zu überzeugen gilt.

Kernfrage für jeden Kontakt mit den neuen Entscheidern: Wie kann ich zielgerichtet das Interesse wecken? Und was viel schwerer wiegt: Kann ich überhaupt das Interesse wecken oder soll ich nur gefunden werden?

Dazu müssen wir die Generation Y etwas genauer betrachten: Die Generation Y stammt von den Eltern der Baby-Boomer-Generation ab. Durch den eher liberalen und freiheitlichen Erziehungsstil ihrer Eltern ist es die Generation Y nicht gewohnt, nach strengen Regeln zu leben. Dies rührt auch daher, dass den Wünschen der Generation Y viel Gewicht beigemessen wurde und sie Meinungen und Gedanken in Gesprächen ausgiebig zum Ausdruck bringen konnten. Ihre Leistungen wurden in den Himmel gelobt, während Ungezogenheit mehr und mehr erkannt, aber nicht bestraft wurde. Dann ging es eben mal fünf Minuten auf die „stille Treppe“. Auch verbringen sie immer mehr Zeit in der virtuellen statt in der realen Welt – im Durchschnitt über 7 Stunden am Tag.

Wie können diese Vertreter der jungen Entscheider also erreicht werden? Die Datenflut im World Wide Web lässt viele schnöde Werbung abtropfen wie Wasser auf einer Lotusblüte. Diese klassische Werbung als Anzeige oder Werbebanner wird einfach ausgeblendet.

Vielmehr bedarf es einer Information, eines Reizes, auf den in der virtuellen Welt reagiert werden kann. Eine Information, auf den die Synapsen der Generation Y quasi wie Schmitts-Katze abfahren.

Dann wird gezielt gelesen, sich informiert und die Kernbotschaft kommt an.

Die Zukunft liegt hier wohl im native Advertising – also dem Einbinden von Botschaften direkt in das Umfeld der Website. Dabei sind der Stil der Werbebotschaft und der der originären Webseite nicht voneinander zu unterscheiden. Die Kernbotschaft wird personalisiert und zielgereichet mittransportiert. Auch sollte die Ansprache kein stupider Werbetext sein (hier wäre sowieso rechtlich gesehen eine klare Kennzeichnung erforderlich), sondern muss mit Substanz eine konkrete Information übermitteln.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ich meinen Interessenten bzw. Kunden kenne (360° Kundensicht). Dazu gehören seine Vorlieben, sein Einkaufsverhalten und das Wissen darüber, welche Informationen mein virtuelles Gegenüber ansprechen und sein Interesse wecken.

In den Unternehmen liegen diese Informationen oft in vielen Datensilos verstreut, seien es CRM, ERP, Projekt-Tools, oder Ähnliches. Viel schlimmer ist jedoch: Diese Informationen veralten und verkümmern häufig jämmerlich in ihren Datensilos – ungenutzt. Werden diese Daten konsolidiert und qualitätsgesichert aufbereitet, stellen sie einen wichtigen Baustein für weiteres zukünftiges Wachstum dar. Dadurch können virtuelle Interessenten „synapsentechnisch“ zielgerichtet informiert und Kunden mit den wirklich relevanten Informationen versorgt werden. In Zeichen von Big Data ist weniger oft mehr: Setzen Sie auf Smart Data.

Die logische Konsequenz von dieser Art der Kommunikation mit den Kunden und Interessenten: Man hört Ihrem Unternehmen zu, die Informationen werden konsumiert, es bleibt in positiver Erinnerung. Letztendlich führt diese positive Erinnerung im nächsten Entscheidungsprozess für ein künftiges Projekt dann dazu, dass man zuerst mit Ihrem Unternehmen spricht. Denn dort wo es Informationen mit Substanz gibt, kann man gemeinsam in ein partnerschaftliches Projekt starten.

Markus Gallenberger - Uniserv GmbH
Markus Gallenberger - Smart Customer MDM


In diesem Sinne: Nutzen Sie Ihr verstecktes Wissen über Ihre Interessenten und Kunden aus den diversen Datensilos Ihres Unternehmens (Kundendatenmanagement). Verbinden Sie es mit konkreter Information mit Substanz, um mit Ihren Zuhörern (Followern) in Kontakt zu treten. Damit lassen sich nachhaltige Beziehungen aufbauen und neue Projekte akquirieren.

Geben Sie schlechten Daten keine Chance, sondern nutzen Sie Ihr vorhandenes und noch nicht sichtbares Potenzial mit Lösungen von Uniserv.

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