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Periodensystem der Künstlichen Intelligenz by Bitkom e.V.

Kompakte Navigationshilfe im Dickicht von KI & Co

Periodensystem der KI by Bitkom e.V.

Das Periodensystem der KI (Künstliche Intelligenz), herausgegeben vom Branchenverband Bitkom e.V., inspiriert von der Systematik des aus der Chemie bekannten „Periodensystems der Elemente“, ist der perfekte Einstieg in die Künstliche Intelligenz. Es hilft, systematisch über die Einsatzzwecke, Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz zu reflektieren, ohne sich dabei beispielsweise im Dickicht technischer Details zu verirren.

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Dass diese Art der Orientierung wichtig ist, hat die aktuelle Uniserv-Trendstudie Kundendatenmanagement 2019 wieder gezeigt. So planen mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer, nämlich 53 Prozent, (noch) keinen Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz bzw. des Machine Learnings (ML). Gegenüber 2018 ist der Wert zwar um deutliche 30 Prozentpunkte gesunken (2018 83 Prozent). Dennoch betrachtet die Mehrheit KI und ML aus verschiedensten Gründen nach wie vor offensichtlich eher skeptisch.

Genau hier setzt das Periodensystem der KI an. Und leistet, orientiert an verschiedenen Szenarien wie z. B. „KI-Produkte miteinander vergleichen“ oder „Wert eines KI-Produkts für die Digitalisierungsstrategie feststellen“, einen wichtigen Beitrag zu mehr Offenheit gegenüber dieser Technologie.

Mit bisher 28 funktionalen KI-Elementen ist das Periodensystem überschaubar. Als kompakte Navigationshilfe beantwortet es daher beispielsweise die Frage, für welche Aufgaben im Unternehmen KI sinnvoll eingesetzt werden kann. Oder welche Elemente einen wirtschaftlichen Nutzen erwarten lassen. Außerdem gibt es Hinweise, welche Experten unterstützen können. In diesem Kontext richtet sich diese Übersicht insbesondere an Unternehmensentscheider, die sich mit dem Einsatz von KI in ihrem individuellen Unternehmensalltag beschäftigen.

Im Umfeld des Managements von Geschäftspartnerdaten spielt Künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle, beispielsweise beim Matching unstrukturierter bzw. semi-strukturierter Daten oder auch in den Bereichen Lead- und Kampagnenmanagement, Data Analytics sowie Predictive Analytics. Ziel ist, aus großen Datenmengen in kürzester Zeit den größtmöglichen Nutzen im Sinne der Aufgabenstellung zu ziehen, also z. B. Vorhersagen zu treffen oder zielführende Kampagnen aufzusetzen. Voraussetzung ist allerdings immer, dass die Daten, die zugrunde liegen, in optimierter Form zum Einsatz kommen. Dies ist so zentral, weil zum „Anlernen“ der Algorithmen in der Regel nur 10 Prozent des Gesamtdatenbestands herangezogen werden. Sind hier qualitative Mängel wie unvollständige, doppelt oder mehrfach vorhandene sowie veraltete Daten vorhanden, zieht sich dies wie ein roter Faden durch die Ergebnisse der KI. Frei nach dem Motto „Garbage in, garbage out“.

Die Lösung ist „ganz einfach“ eine verlässliche Grundlage (Ground Truth), eine Datenbasis, in der alle enthaltenen Geschäftspartnerdaten in qualitativ geprüfter Form zentral vorliegen – bestehend aus Stamm- und Bewegungsdaten, so genannte „Golden Profiles“.

Wer also – quasi als einen Teil der Miete – schon mal verlässliche Daten hat, kann mit dem Periodensystem der KI ganz schnell – als zweiten Teil der Miete – zu seinem vollständigen Projekt gelangen, also Einsatz von KI auf Basis verlässlicher Daten, z. B. für den Bereich Data Analytics. Dies gekoppelt beispielsweise mit dem Szenario „Wert eines KI-Produktes für die Digitalisierungsstrategie“ führt zu einem besonders wertvollen Orientierungs- und Richtungsgeber, der den Einstieg in KI erleichtert und beschleunigt.