Blitzlichter

Master Data Management und Digitalisierung

Master Data Management & Digitalisierung geht alle was an: CDO, CIO und die komplette Mannschaft

Master Data Management und die Digitalisierung im Unternehmen ist keine „One-Man-Show“. Auch keine „One-Women-Show“. Nur gemeinschaftlich lassen sich die nächsten Meilensteine in der Entwicklung der eigenen Organisation erreichen.

In vielen Unternehmen sind in diesen Wochen die Kick-Off-Veranstaltungen gelaufen. Oftmals im kompletten Team. Gerne werden hier sogenannte Brainstormings, Breakout Sessions oder Think Tanks angeboten. Bunt gemischte Teams erarbeiten anhand von Kernthemen mögliche Lösungen und Verbesserungsvorschläge.

Jetzt mag man meinen, dass ein Lösungsvorschlag zu einer neuen Kaffeemaschine nicht der Mega-Hammer ist, dennoch ist es ein Zeichen der Wertschätzung, wenn diese neue Kaffeemaschine dann in den Etagen auftaucht. Und jetzt passiert es: Nachdem das morgendliche, unverzichtbare Vitamin K (Kaffee) in rauen Mengen zur Verfügung steht, sprudeln neue Ideen, die Datenqualität nähert sich automatisch den 100% und die Digitalisierung des Unternehmens ist abgeschlossen.

Nein, nun mal im Ernst. Solche Jahresauftaktveranstaltungen bieten die Chance eigene Denkmuster und Kollegen-Silos aufzubrechen. Gerade diese über Abteilungsgrenzen hinweg zusammengestellten Gruppen können mit ihrem Wissen Denkanstöße und bahnbrechende Innovationen in Gang setzen. Auch beim Thema Digitalisierung und Master Data Management kann in Unternehmen nicht nach dem Motto „Es kann nur einen geben“ gelebt werden. Jeder trägt in seiner Rolle dazu bei. Das ganze Team.

In den Unternehmen werden in der heutigen Zeit strategische Rollen geschaffen und man kann in den Organigrammen immer häufiger einen Chief Data Officer (CDO) oder einen Chief Transformation Officer (CTO) finden. Vor nicht allzu langer Zeit war genau dieser CTO der Chief Technical Officer und hatte eine eher technologische Rolle im Unternehmen. Heißt das, dass der klassische CTO und der CIO aus der freien Wildbahn der C-Level-Graurücken verschwinden? Eine aussterbende Art, die von den Business Rollen evolutionstechnisch überrollt und ausgerottet werden?

Fakt ist, dass immer mehr Themen aus dem Fachbereich die Auslöser der internen Business Cases zur Implementierung von neuen Lösungen sind und weniger die reinen technologischen Themen. Auch die IT-Budgets wandern zu Teilen in die Fachbereiche. Unterm Strich und aus finanzieller Sicht gesehen ist das wohl eher „funny Money“, da es innerhalb der eigenen Organisation verschoben wird. Dennoch entstehen hier in den modernen Unternehmen passgenaue Lösungen, die genau auf die Bedürfnisse des Fachbereichs ausgelegt sind. Der CIO mit seinem Team der IT kann sich auf die technologische Umsetzung konzentrieren. So profitieren alle von einer ganzheitlichen Lösung.

Speziell diese ganzheitliche Lösung steht im Vordergrund, weil reine Technologie fast austauschbar geworden ist. Vielmehr zählt, dass man einen Lösungspartner an der Hand hat, der ganzheitlich mit dem Fachbereich und der IT eine Lösung erstellen kann - gegebenenfalls auch unter Zuhilfenahme eines weiteren Partners. Dieser Lösungspartner ist nicht nur ein Lieferant. Vielmehr begegnet man sich in den Projekten auf Augenhöhe und beflügelt sich gegenseitig. Man ist Partner und sitzt der Lösung Willen an einem runden Tisch. Der Grad der vertikalen Integration ist technologisch wie auch prozessual auf einem sehr hohen Niveau.

Bei einem Lösungspartner zählt somit nicht nur eine schicke Software nach neuester Technologie, sondern auch das Wissen. Wissen, dass sich ein Unternehmen über Jahre und Jahrzehnte in der Branche aufgebaut hat. So können die größtmöglichen Synergien im gemeinschaftlichen Projekt erzielt werden.

Egal wie die Rollen nun heißen: CDO, CIO, CTO .... Unterm Strich zählt nur der Mut zur Veränderung und Mut zu etwas Neuem. Eine formelle Rolle hilft, die Veränderungen im volatilen Markt aufzufangen und organisatorisch das Team auf die neuen Erfordernisse auszurichten.

Interne Erneuerung am Kern des eigenen Geschäftes, aus dem kompletten Team getrieben, ist einer der nachhaltigsten Innovationsmotoren eines jeden Unternehmens. Völlig egal, ob es esoterische Stuhlkreise bei einem Kick-Off oder regelmäßige interne Think Tanks gibt.

Markus Gallenberger - Uniserv GmbH
M. Gallenberger

Jeder trägt in seiner Rolle und in seinem Arbeitsbereich zum Gesamtergebnis bei. Ohne Ausnahme. Dazu muss man kein Silberrücken auf C-Level Ebene sein. Jeder ist ein Teil des Ganzen.

Für Unternehmen wird es in den immer kürzer werdenden Marktzyklen wichtiger, mutig zu sein. Nur wer in seinem Markt smarter und anpassungsfähiger ist als die Marktmitbegleiter, der wird auch in Zukunft noch erfolgreich sein.

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