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SEPA Migration Report – Liquiditätsengpässen vorbeugen

EZB warnt vor einer zu kurzfristigen Umstellung auf das neue Zahlungssystem SEPA

Pforzheim, 05. November 2013 – Im neuen SEPA Migration Report warnt die EZB vor einer zu kurzfristigen Umstellung auf das neue Zahlungssystem SEPA. Wie den Medien zu entnehmen ist, läuft die Umstellung auf den neuen europäischen Standard bislang schleppend. Viele Firmen wollen ihre Systeme beispielsweise erst in den kommenden Monaten anpassen, manche sogar erst auf den letzten Drücker. Dadurch wächst jedoch die Gefahr von technischen Pannen und von Liquiditätsengpässen mit möglichen Folgen für den Zahlungsverkehr.
Wo genau Probleme auf Unternehmen warten und worauf es nun ankommt, erläutert der Experte für Daten Management Holger Stelz von Uniserv: „Die korrekte Erfassung der neuen Bankdaten und die dazugehörigen IT-seitigen Umstellungen kosten Zeit und Geld. Gerade erst illustrierte ein SAP-Report von Steria und Edgar, Dunn & Company*, dass die Umstellung bei einem kleinen Versicherer beispielsweise zwischen 1.000 und 5.000 Personentage in Anspruch nimmt. Bei größeren Unternehmen mit mehreren Standorten wächst der Aufwand schnell auf bis zu 25.000 Personentage an.“

„Neben dem personellen Aufwand stellt bereits die Beschaffung der künftig geltenden Bankdaten eine Herausforderung dar: Neue Kundendaten gelangen über verschiedene Wege in Datenbanken – per Eigenerfassung durch den Kunden im Web, über Außendienstmitarbeiter, Call Center oder externe Dienstleister. Hier werden Daten jedoch häufig unvollständig oder fehlerhaft erfasst. Schreib-, Lese-, Hör- oder Tippfehler gelangen ungeprüft in den Datenbestand. Und schon der kleinste Zahlendreher führt zu finanziellen Verlusten, denn fehlgeschlagene Überweisungen kosten nicht nur erhöhte Gebühren, sondern wirken sich auch negativ auf die Beziehungen zu Kunden und Zulieferern aus.“

„Angesichts von Zeitdruck, personellem Aufwand und der damit verbundenen Fehleranfälligkeit des gesamten Umstellungsprozesses ist die Plausibilitätsprüfung eine wichtige Hilfestellung auf dem Weg zur SEPA-Readiness. Damit prüfen Unternehmen einfach, bequem und zuverlässig die Bankverbindungsdaten ihrer Kunden und Partner auf Plausibilität und vermeiden Strafgebühren bei Transaktionen mit falschen Bankdaten, Kundenunzufriedenheit oder verunsicherte Zulieferer bei nicht erhaltenen Zahlungen. Zudem wirken sie Betrugsversuchen durch Falschregistrierungen oder bewusst falsche Angaben von Bankdaten entgegen.“

Die Lösung für die Übergangsphase: bank.International

bank.International kann sowohl die Bankdaten des klassischen Formats (Bankleitzahl und Kontonummer) als auch die Bankdaten des SEPA-Formats verarbeiten. Das Smarte an bank.International ist, dass sich die Lösung nahtlos in die relevanten Anwendungen integrieren lässt. Die praxisorientierte Lösung steht als Einzelsatzverarbeitung sowohl on Premise komplett in der eigenen Systemumgebung als auch via Software as a Service direkt in der Cloud zur Verfügung und konvertiert Kontodaten ganz einfach in die SEPA-Formate BIC und IBAN.


Weitere Informationen sowie den Steria-Report finden Sie hier
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*Steria Report: „SEPA: will European businesses be ready for the transformation?“