Veröffentlichungen

Die Rolle von Stammdaten und Tipps für die erfolgreiche Migration

 

Bis zum Ende des Jahres 2027 erhalten Anwender der klassischen SAP-ERP-Lösungen noch den Support des Herstellers. Anschließend können sie die Unterstützung noch weitere drei Jahre – kostenpflichtig – beziehen. Danach ist Schluss. Es führt also mittelfristig kein Weg an SAP S/4HANA® vorbei. Doch bisher sind die Unternehmen noch zögerlich. Und das angesichts eines aufwändigen Business-Projekts. 

Matthias Förg

Matthias Förg
Head of Sales
Uniserv GmbH  

 

Unternehmen sollten für den Systemumstieg einen zentralen Fehler unbedingt vermeiden. Nämlich qualitativ nicht optimierte Daten in das neue System zu übernehmen. Das sind fehlerbehaftete, unvollständig und veraltete Daten. Sonst droht ‚crap in, crap out‘. Das neue System bleibt hinter den Erwartungen zurück. Hinzu kommt das geänderte Datenmodell. Denn künftig werden Debitor und Kreditor auf einen einheitlichen Geschäftspartnerstamm konsolidiert. Dieses neue Datenmodell gilt es zu verstehen.

Vor diesem Hintergrund ist die Migration SAP S/4HANA eine echte Chance, die Qualität der Kunden- und Geschäftspartnerdaten genau unter die Lupe zu nehmen und konkrete Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten, darunter eine postalische Validierung sowie ein Dublettenabgleich.

Quelle: S@pport, Heft 4/2021 (14. April 2021), Autor Matthias Förg, © S@pport / MarkIT Communication GmbH, Kirchheim, Alle Rechte vorbehalten