Business Paper

Verlorenen Boden wieder gut machen

Gerade der stationäre Handel sieht sich seit Jahren disruptiven Effekten ausgesetzt. Insbesondere Online-Konzerne wie Amazon & Co. bedrohen zunehmend die Existenz des reinen „Offline-Handels“. Hinzu kommt das veränderte Consumer-Verhalten im Zuge der Digitalisierung: Mobil über alle Kanäle zu jeder Zeit und an jedem Ort. Grund genug also, bereits verlorenen Boden wieder gut zu machen. Künstliche Intelligenz kann helfen, den Point of Sale aufzuwerten und Kunden kanalübergreifend das entsprechende digitale Einkaufserlebnis zu bieten. Lesen Sie in unserem neuen Branchen-Paper Handel, wie Künstliche Intelligenz gestützt auf qualitativ hochwertige Daten hilft, den Turnaround zu schaffen.

Künstliche Intelligenz als Chance nutzen

Analystenhäuser wie beispielsweise IDC prognostizieren, dass im Handel bis 2021 etwa zehn Prozent der Umsätze mit sprachgesteuerten digitalen Assistenten erzeugt und verwaltet wird. Das wird die heute oft schon so gut wie marktbeherrschende Stellung online-gestützter Handelsplattformen weiter festigen. Vor diesem Hintergrund kommen vor allem stationäre Handelsunternehmen nicht umhin, sich mit KI-Technologien zu befassen. Diese bieten vor allem stationären Händlern die Chance, sich gegen Online-Größen wie Amazon oder Zalando zu behaupten. 

Kunden honorieren passgenaue Werbung

Künstliche Intelligenz kann das Verhalten und die Emotionen der Kunden analysieren und z. B. die Ladenaufteilung optimieren. Ebenso kann in Sekundenschnelle zielgruppengerichtete Werbung eingespielt werden. Ein anschaulicher Einsatz von Künstlicher Intelligenz war beispielsweise die Verwendung eines Prototyps im Mai 2017 des Softwareherstellers SAP im Schaufenster eines Bekleidungshauses. Dieser analysierte die Passanten auf ihr Erscheinungsbild und ihre Körpermaße und blendete anschließend Vorschläge für passende Kleidungsstücke ein. Anhand der Reaktion auf die Einblendung veränderte der Prototyp seine Auswahl so lange, bis eine zufriedene Reaktion registriert wurde. 

Die Datenbasis macht den Unterschied

Was bei dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz wichtig ist, was aber viele unterschätzen, ist die Bedeutung einer sauberen Datenbasis, sprich Daten von optimaler Qualität, also vollständig, aktuell, korrekt und frei von doppelt oder mehrfach vorhandenen Einträgen. Dies ist deshalb so wichtig, weil für das Anlernen der Algorithmen der KI in der Regel zehn Prozent der Daten genutzt werden. Damit wird klar: Sind hier Fehler vorhanden, wird die KI falsch angelernt, liefert dementsprechend fehlerhafte Ergebnisse. Nur qualitativ hochwertige Datensätze können also dafür sorgen, dass KI zu einer Schlüsseltechnologie für den Handel wird, sprich den Point of Sale aufwertet und so hilft, sich gegen die Online-Konkurrenz zu behaupten.


Lesen Sie in unserem neuen Fachbericht, wie Unternehmen vor allem des stationären Handels mittels KI verlorenes Terrain zurückerobern können und welche Rolle dabei eine qualitativ hochwertige Datenbasis spielt.

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