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Digitaler Handel erhöht Anforderung an Datenmanagement

Digitaler Handel stellt hohe Anforderungen an das Datenmanagement

Besonders in diesem Jahr sieht sich der Handel mit grundlegenden Veränderungen konfrontiert, die teils disruptiven Charakter haben. Nicht nur Kunden treiben die Digitalisierung voran. Auch die weltweiten Begleitumstände wirken als Beschleuniger für die Entwicklung und Einführung neuer, sprich digitaler Geschäftsmodelle. So ist vor allem der analoge Handel gefordert, offline mit online zu verbinden.

Die dadurch entstehenden neuen Kanäle bedeuten neue Touchpoints und somit neue Daten. Von Kunden können jetzt mehr und zusätzliche Daten gesammelt werden. Die jedoch entsprechend verwaltet werden müssen. Händler müssen ihre Daten also sprichwörtlich ‚unter einen Hut‘ bekommen. Und hier wird deutlich, dass es keine Customer Experience gibt, wenn das nicht gelingt; wenn vor allem die nötige Datenqualität fehlt.

Ein ganzheitliches Kauferlebnis und eine konsistente, positive Customer Journey auf allen Kanälen können nur mit einer soliden Datenbasis entstehen, die alle Touchpoints mit einbezieht und die Daten in der erforderlichen Qualität konsolidiert, aufbereitet und für den jeweiligen Bedarf bereithält. Dann können Händler eine so starke und individuelle Kundenbindung aufbauen, die dem schnellen Wechsel zur Konkurrenz vorbeugt.

Jürgen Brunner
Senior Account Manager
Uniserv GmbH

Quelle: it4retailers, 09. Oktober 2020, Autor Jürgen Brunner, © it4retailers /av-news GmbH, München 2020, Alle Rechte vorbehalten