IT für Versicherungen 2026: Wie Golden Records KI und FiDA zusammenbringen
Versicherer stehen vor einer doppelten Aufgabe: Sie müssen Daten sicher, nachvollziehbar und regelkonform bereitstellen. Zugleich sollen sie künstliche Intelligenz in die Breite bringen. Beides gelingt nur mit Geschäftspartnerdaten, auf die Fachbereiche, Kernsysteme und KI-Anwendungen verlässlich zugreifen können.
Wenn KI handelt, muss die Datenbasis stimmen
Uniserv zeigt auf dem Messekongress IT für Versicherungen am 24. und 25. November 2026 in Leipzig , wie aus sauberen Golden Records belastbare Datenprodukte für das KI-Zeitalter werden. Generative KI formuliert. KI-Agenten handeln. Sie suchen Informationen, führen Arbeitsschritte aus, stoßen Prozesse an und liefern Ergebnisse an Menschen oder andere Systeme zurück. Damit steigt der Anspruch an die Datenbasis. Ein Agent, der mit unvollständigen, widersprüchlichen oder veralteten Geschäftspartnerdaten arbeitet, beschleunigt nicht nur Abläufe. Er beschleunigt auch Fehler. Für Versicherer ist das keine theoretische Frage. Kunden-, Vermittler- und Partnerdaten liegen oft in gewachsenen Systemlandschaften. Bestandsführung, Schaden, Vertrieb, CRM und digitale Touchpoints kennen denselben Geschäftspartner, aber nicht immer in derselben Fassung. Dubletten, abweichende Adressen, unterschiedliche Rollen oder unklare Beziehungen erschweren Prozesse schon heute. Im KI-Zeitalter werden sie zum Skalierungshemmnis.
Golden Records sind kein Selbstzweck
Ein Golden Record führt die relevanten Informationen zu einem Geschäftspartner in einer konsistenten, geprüften und nutzbaren Sicht zusammen. Entscheidend ist nicht ein möglichst großer Datensatz. Entscheidend ist seine Verlässlichkeit: Welche Information gilt? Woher stammt sie? Wie aktuell ist sie? Für welchen Zweck darf sie genutzt werden? Damit wird Datenexzellenz zur Verbindung zwischen operativer Effizienz und regulatorischer Sicherheit. Sie hilft, Geschäftspartner eindeutig zu erkennen, Datenbestände zu validieren, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Informationen kontrolliert bereitzustellen. Das stärkt nicht nur klassische Prozesse. Es schafft auch die Voraussetzung dafür, KI-Anwendungen kontrolliert zu entwickeln und anschließend tragfähig zu skalieren.
FiDA macht aus Datenzugang eine Gestaltungsaufgabe
Mit FiDA rückt der geregelte Zugang zu Finanzdaten weiter in den Mittelpunkt. Für Versicherer bedeutet das: Daten müssen nicht nur vorhanden sein. Sie müssen auffindbar, verständlich, aktuell und für den vorgesehenen Zweck nutzbar sein. Zugleich müssen Berechtigungen, Einwilligungen und regulatorische Vorgaben berücksichtigt werden.
Genau hier zeigt sich der Wert einer belastbaren Geschäftspartner-Sicht. Wer Identitäten, Rollen, Beziehungen und Datenqualität beherrscht, kann Zugänge gezielter organisieren und nachvollziehbarer absichern. Wer diese Grundlage nicht besitzt, verlagert bekannte Datenprobleme lediglich in neue Schnittstellen und automatisierte Prozesse.
Livedemo statt Zukunftsfolie
Im Demoforum zeigen die Uniserv-Experten Sebastian Krebs und Leonhard Boskov, wie sich saubere und valide Golden Records KI-agentisch nutzen lassen. Der Titel ihres Beitrags lautet: „Livedemo: KI-agentischer FIDA Customer Data Access auf Basis von sauberen Golden Records“.
Im Mittelpunkt steht ein exemplarischer FiDA-Use-Case. Die Demo macht sichtbar, wie Geschäftspartnerdaten für eine KI-agentische Anwendung bereitgestellt und genutzt werden können. Damit richtet sich der Blick auf die entscheidende Frage: Wie kommt eine Versicherung von verteilten Datenbeständen zu einer vertrauenswürdigen Grundlage, mit der KI nicht nur experimentieren, sondern produktiv arbeiten kann?
Datenexzellenz verbindet vier Handlungsfelder
Am Uniserv-Stand geht es deshalb um mehr als eine einzelne Technologie. Unter dem Leitgedanken „Datenexzellenz für Versicherungen“ werden vier Aufgaben zusammengeführt, die in vielen Häusern noch getrennt behandelt werden:
- FiDA und Regulatorik sicher erfüllen
- KI erfolgreich skalieren
- Kernsysteme modernisieren
- Prozesse digitalisieren
Diese Themen hängen enger zusammen, als es Projektpläne oft vermuten lassen. Moderne Kernsysteme benötigen verlässliche Stammdaten. Digitale Prozesse brauchen eindeutige Geschäftspartner. Regulatorische Anforderungen verlangen transparente und kontrollierbare Datenflüsse. KI wiederum entfaltet ihren Nutzen erst, wenn sie auf geprüfte Informationen zugreifen kann. Datenexzellenz ist daher kein Begleitprojekt. Sie ist ein tragendes Element der Transformation.
Treffpunkt für konkrete Versicherungsfragen
Der Messekongress IT für Versicherungen bringt am 24. und 25. November 2026 Fach- und Führungskräfte der Versicherungs-IT in Leipzig zusammen. Uniserv ist an Stand 53 vertreten. Dort können Besucherinnen und Besucher ihre eigenen Fragen mitbringen: Wie lassen sich Geschäftspartnerdaten aus heterogenen Systemen konsolidieren? Wie werden Daten für FiDA-Zugänge vorbereitet? Welche Basis braucht eine KI-agentische Anwendung? Und wie kann Datenmanagement die Modernisierung unterstützen, ohne neue Datensilos zu schaffen? Dabei geht es nicht um allgemeine KI-Versprechen, sondern um Anforderungen aus realen Versicherungsarchitekturen und regulierten Prozessen. Wer Datenzugang, KI-Nutzung und Modernisierung gemeinsam denken will, findet in Leipzig einen passenden Gesprächseinstieg.
Termin vormerken: Besuchen Sie Uniserv am 24. und 25. November 2026 auf dem Messekongress IT für Versicherungen in Leipzig. Treffen Sie uns an Stand 53 und erleben Sie im Demoforum, wie saubere Golden Records zum verlässlichen Ausgangspunkt für FiDA-konformen Datenzugang und KI-agentische Anwendungen werden.
Wir sind für Sie da.
Unsere Customer Data Experts beantworten schnell und kompetent Ihre Fragen und finden eine passende Lösung für Ihr Anliegen.
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